Die Ausgrabung setzte die Fachleute in Erstaunen:
Die Reste der im Mittelalter zerstörten Mauern zeigten deutlich die Lage der Vor- und Haupburg, des ersten, zweiten und dritten Beringes, des Bergfrieds, des Palas, der Gesinde- und Vorratshäuser, der Küchen, sogar eines Brenn- und Backofens und der Zisterne an.
Mauern bis zu 3,80 m Höhe und Stärken von 70 bis 250 cm wurden freigelegt.
Im Hof der Hauptburg stieß man sogar noch auf das vollkommen erhaltene Bodenpflaster.
In der Gesindeküche legte man die noch erhaltene Herdstelle frei.
Der Bergfried weist eine Besonderheit auf: Er hat einen fünfeckigen Grundriss mit verschienen Ausmaßen.